Dieses zentralamerikanische Volk, von dem man sowohl in Costa Rica als auch in Panama Gruppen findet, soll vor langer, nicht genau bestimmter Zeit von den karibischen Inseln gekommen sein.
Ein eindeutig negroides Aussehen bestätigt diese Annahme und macht diese Migration folglich frühestens im 17. Jahrhundert möglich.
Wir haben die Bribris besucht, die im Osten von Costa Rica leben.
Für sie ist der Kakaobaum heilig, genau wie der Kakao, der als Frucht daraus hervorgeht.
So verwenden die Bribris auch niemals das Holz des Kakaobaumes als Brennholz.
Sie verbrennen auch nicht die Bohnen, um den Göttern den Rauch zu weihen, wie es die Kuna machen (siehe Panama).
Dagegen nehmen sie ein Schokoladengetränk zu sich, das einfach aus gerösteten, zerstoßenen, in Wasser verdünnten Kakaobohnen gemacht wird.
Sie trinken dieses Getränk regelmäßig zu Hause, aber auch bei bestimmten Festlichkeiten, die seltsamerweise dieselben wie die der Kuna sind, d. h. bei
Es ist interessant, anzumerken, dass die Bribris für alle Missionen und Aufgaben eine spezielle Klanstruktur haben.
Ein Beispiel wäre der Klan der Könige.
Dieser Klan war für die Ernennung der Könige zuständig. War, denn er scheint zu der Zeit, als viel in Bananenplantagen investiert wurde, durch Vergiftungen dezimiert worden zu sein.
Es gibt den Klan der Schamanen, bezeichnet AWA, den Klan der „Führer“ usw.
Wir haben eine Vertreterin des Klans der Führer getroffen, sie hat ihre Rolle im Rahmen der Gemeinschaft als motivierend definiert.
Diese Dame zufolge entstanden diese Klans, als Gott SIBU voneinander unterschiedliche Maissamen nahm, um daraus den Menschen zu erschaffen.
Der Gott SIBU hatte aus den vier Kakaosorten
den TSURU gewählt, aus dem er einen heiligen Baum machte, der mit der göttlichen Mutter assoziiert war, die er zur Gemahlin nahm.
Selbstverständlich wird diese Parallele mit der Verwendung des Kakaos der Kuna bei Zeremonien von Choco-Story näher untersucht werden.
Dies scheint auch bei den Kabecas in Costa Rica der Fall zu sein, die wir bei der nächsten Gelegenheit besuchen werden.
Zu gross für unseres Museum


