Dieses Land zählt ungefähr 8 Millionen Einwohner, die sich in einigen großen Städten konzentrieren, und der Rest verteilt sich in einer Vielzahl kleiner Dörfer.
Es gibt nur noch wenig mit Kakao verbundene Traditionen.
In einigen Familien trinkt man auch noch heute Kakao, bei Geburtstagsfesten, und isst man dazu Tamales (in einem Blatt gekochte Maispaste, vermischt mit Huhn, Gemüse usw.).
Der Kakao wird im Zentrum und Südwesten des Landes angebaut, aber seine Kultur leidet unter der Konkurrenz des "Hule" (= Kautschuk), des Kaffees, der Bananen und Zitrusfrüchte.
Normalerweise gibt es auch recht viel Pataste (= Theobroma bicolor) in dem Land, doch wir bekamen nur sehr wenig davon zu sehen.
Mehrere Dörfer haben einen Namen, der sich auf Kakao bezieht, wie Chicacao, Cacao usw.
Es gibt auch eine Maya-Stätte, die den Namen Chocolá trägt. Woher der Name kommt und ob die Stätte damals schon von den Mayas so genannt wurde, das kann niemand sagen.
Die besagte Maya-Stätte kann außerdem nicht besichtigt werden, und die meisten Dorfbewohner wissen selbst gar nicht, dass es sie gibt.
In der Nähe des Rathauses sind mehrere hohle Steine zu finden. Wahrscheinlich eine Art "Metate". Es wurden sogar die Mauern einiger Häuser damit gebaut.

Schlange die eine Eidechse angreift

Maya Topf mit der Glyphe « Kakao »


Tätowierung der Kakao Glyphe auf dem Arm unseres Freunds Mathieu

die Straßen = Steinwege

ein Dorf durch Hochwasser des Flusses überflutet


Kakao der im Hof Los Ujuxtes von Jorge Rademann trocknet



Chocolá



die Familie Jaxon von El Mirador am Atitlan Meer


